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IKJS - Internationale Katholische Jugendseelsorge
Marzellenstr. 32, 50668 Köln
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Archiv 2015/4

 

 

Internationale Jugendmesse im Kölner Dom - Sonntag, 13. Dezember 2015, 12:00 Uhr - Gaudete in Domino semper – Freut euch im Herrn allezeit! „Wer zwei Gewänder hat, der gebe eines davon dem, der keines hat, und wer zu essen hat, der handle ebenso“ - LK 3,11

Liebe Jugendliche,

wie im letzten Jahr laden wir euch auch dieses Jahr wieder zur vorweihnachtlichen Internationalen Jugendmesse im Kölner Dom ein. Gemeinsam wollen wir unsere Freude über das Evangelium und über unsere Berufung teilen, um Zeugnis unseres Glaubens abzulegen. Nach dem Gottesdienst können wir einander begegnen, ins Gespräch kommen, gemeinsam essen und trinken und uns von Herzen freuen.

Bitte teilt uns bis zum 30.11.2015 an elex.normil@ikjs.de mit, ob und mit wie viel Personen ihr an Messe und Begegnung teilnehmt.
Wir möchten schon jetzt auf den Weltjugendtag im Juli/August 2016 in Krakau hinweisen, an dem wir wieder zahlreich teilnehmen wollen.

Wir wünschen eine schöne Adventszeit und ein gesegnetes Weihnachtsfest im Herrn.

 
 
 
Flyer Einladung WJT Jugendseelsorge 2016
Einladungsbrief WJT 2016 Krakau
 
 
 

Bericht 2011-2015 - Die Internationale Katholische Jugendseelsorge (IKJS) im Erzbistum Köln

Vorwort
Heutzutage sagen viele Menschen, dass die Jugendpastoral schwierig ist. Wir erleben viele Schwierigkeiten, aber auch Freude bei der Arbeit mit Jugendlichen… Man muss irgendwie neue Perspektiven schaffen. Wir leben in einer Zeit der Herausforderung….
Aktuelle Themen für Jugendliche müssen gefunden werden… Die Stärken der Jugendarbeit sind der Glaube und die Hoffnung. Was wäre die Jugendarbeit ohne meine Hoffnung, ohne meinen Glauben? Anders formuliert: Was wäre ein Zug ohne Schienen? Gott sei Dank finde ich auf meinem Weg noch viele Jugendliche, die Interesse haben, über ihren eigenen Glauben zu reden. Doch manchmal ist die Jugendarbeit für mich wie ein Workshop, wo ich meinen Glauben weiter vertiefen kann, durch z. B. Pastoralgespräche, Katechesen, Besinnungstage, Jugendwallfahrten, Bildungsreisen, Feier der Eucharistie, usw. Bedanken möchte ich mich für die Unterstützung in meiner Arbeit bei Bischof Dr. Heiner Koch, als er damals Bischofsvikar für die Internationale Katholische Seelsorge
war. Er hat mir immer Raum gegeben, meine Jugendarbeit zu entwickeln. Nach jeder Veranstaltung rief er mich an und fragte: „Wie viele waren da? Wie war es?“ Meine Antwort war immer: „Gut.“ Und er bedankte sich bei mir und ermutigte mich, weiter zu
machen: „Pater Elex, machen Sie bitte weiter“. Ich kenne Bischof Koch als Mensch des Dialogs.

Von Oktober 2014 bis April 2015 war Weihbischof Ansgar Puff Bischofsvikar für die International Katholische Seelsorge zuständig.
In dieser kurzen Zeit der Zusammenarbeit traf ich einen Menschen, der dem Menschen dient. Sein Respekt und sein Engagement für die Menschen sind zu loben. Er ist der Mensch, der immer nah bei den Menschen steht. Für seine Unterstützung meiner Arbeit bedanke ich mich herzlich.

Die IKJS ist verbunden mit der IKS im EBK: IKJS: Verschiedene Missionen, aber für die Jugendlichen… IKS: Verschiedene Missionen, für die Erwachsenen…

Zu meiner Person:
PATER JEAN ELEX NORMIL, CS.
"Ich, Pater Jean Elex Normil, bin haitianischer Staatsbürger und wurde am 3. Mai 1974 in Haiti geboren, als Sohn des Landwirts André Normil und seiner Ehefrau Normil, geborene Marie Yolène. Ich gehöre dem Scalabrini-Orden an. Von Oktober 1980 bis Juli 1995 habe ich die Grundschule, das Gymnasium besucht und mein Abitur gemacht. Von Oktober 1995 bis Juni 1997 wurde ich als Informatiker bei ETSIC in Croix-des-Bouquets (Haiti) ausgebildet und habe als Praktikant in Plan international in Informatik an Croix-des-Bouquets gearbeitet.

Von Oktober 1998 bis Juni 2000 habe ich als Seminarist die Philos... vollständigen Bericht lesen

 

 

„Ein Kind wird uns geboren, und man nennt ihn: starker Gott. In ihm werden sich segnen alle Völker der Erde.“ (vgl. Jes 9,5)

 

Liebe Jugendliche,
liebe Freunde,

wir möchten allen danke sagen für die gelungene Messe. Danke, dass ihr so zahlreich erschienen seid; der Dom war gut gefüllt. Danke an die Chöre und alle Helfer. Auch die Teilnahme am Treffen nach der Messe war groß. Es war sehr schön und hat viel Spaß gemacht.

Nächstes Jahr heißt es am 13.12.2015 um 12 Uhr im Kölner Dom wieder „Gaudete – Freut euch!“ mit anschließendem Essen und Beisammensein, als Vorbereitung auf den WJT 2016 Ende Juli in Krakau.

Bis dahin wünschen wir von der Internationalen Katholischen Jugendseelsorge (IKJS) noch eine schöne Adventszeit, ein freudiges, gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2015.

Möge Gott euch/uns alle auf dem Weg des Glaubens begleiten.

Eure IKJS

 

 

 

 

Predigt -14.12.2014 im Kölner Dom – 3. Advent Gaudete Joh 1, 6-8.19-28

Freut euch im Herrn zu jeder Zeit!

Mit dem 3. Adventssonntag „Gaudete“ spüren wir schon das Weihnachtsfest. Freuet euch, ruft uns die Heilige Schrift zu. Das heutige Evangelium gibt uns den wichtigen Hinweis: Johannes ist nicht das Licht, er ist gekommen, um Zeugnis für das Licht –Jesus Christus abzulegen, damit alle durch ihn zum Glauben kommen. Er ist die Stimme, die in der Wüste ruft und dem Herrn den Weg ebnet (vgl. Joh 1, 23). Er ist der, der nicht sich selbst verkündet. Er braucht sich nicht selbst wichtig zu machen. Er handelt mit Demut. Er kennt seinen Platz, als Diener. Und das, Zeugnis abzulegen. Darum sind wir Jugendliche von verschiedenen Missionen des Erzbistums Köln gekommen, um Zeugnis für das Evangelium –Christus zu geben. Wir wollen gemeinsam unsere Freude über das Evangelium und über unsere Berufung teilen. Die Berufung, der Glaube als Geschenk Gottes muss irgendwie aufgenommen und weiter getragen werden.
Die Freude des Evangeliums. Evangelii Gaudium heißt es im Apostolischen Schreiben von Papst Franziskus. In anderen Sprachen kann man es wie folgt formulieren: The Joy oft the Gospel; La Gioia del Vangelo; Kè kontan nan Levanjil la; La Joie de l’Évangile; El gozo del Evangelio; A Alegria do Evangelho. Ja, wir teilen die Freude des Evangeliums, weil es gut tut.

Wir wollen auch – wie Johannes – Zeugnis unseres Glaubens ablegen. Damit die Kirche lebt. Ja, Johannes ist gekommen, um Zeugnis für das Licht –Christus zu abzulegen. Das bedeutet, dass Johannes nicht der Messias ist, nicht der Sohn Gottes ist. Der Messias ist Jesus, der Licht aller Welt ist. Die Worte Jesu waren für viele Menschen in seiner Zeit, doch auch bis heute ein Trost. „Ich bin das Licht der Welt“ (Joh 8, 12), sagt Jesus. Die Auferstehung Jesu war/ist das größte Licht, das uns immer noch leuchtet.
Liebe Mitchristen, liebe Jugendliche lasst uns Johannes als Vorbild nehmen. Es lohnt sich, da wir alle dazu berufen sind, um Zeugnis des Glaubens weiter zu geben. Es lohnt sich, weil es für unser christliches Leben ein großer Wert ist. Wir wollen weiter Zeugnis für das Licht/Christus geben, und es sollte die einzige Ambition für uns sein, Christus bekannt zu geben. Jeder Advent lädt uns konkret ein: in unserem Leben Christus neu zu entdecken, Christus wirklich als Licht unseres Lebens zu erkennen und Ihn immer bekannt zu geben. Das ist meine Ambition, das ist das Ziel, das ich erreichen möchte. Und dazu die Einladung an euch, damit unsere Freude über das Evangelium in Fülle kommt. Habt Mut, fürchtet euch nicht! Gott ist uns nahe! Er ist gekommen, er ist mitten unter uns und er wird wieder kommen, um uns zu erretten. Was ist dies für eine Freude? Gott ist mitten unter uns. Mit voller Freude wollen wir ihn in unserem Herzen aufnehmen und von ihm weiter erzählen. Das ist der Glaube, der uns alle hier im Kölner Dom versammelt hat. Möge Gott euch alle segnen. Dazu wünsche ich euch alle eine schöne, gute und besinnliche Adventszeit im Herrn. Amen!

 

 

 

 

 

 
 

 

 

 
 
   
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